Aktinische Keratosen
Aktinische Keratosen (AK) sind kleine, raue Hautveränderungen, die sich auf der Haut bilden. Sie können leicht mit Warzen verwechselt werden. Sie sind eine sehr häufige Hauterkrankung, von der weltweit mehrere Millionen Menschen betroffen sind.1 Aktinische Keratosen treten im Allgemeinen etwas häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Ihre Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Generell sind hellhäutige, rothaarige oder blonde Menschen, die in der Sonne selten bräunen und daher anfälliger für Sonnenbrand sind, stärker betroffen. Aktinische Keratosen treten in der Regel in Hautbereichen auf, die am stärksten der Sonne ausgesetzt sind. Häufige oder intensive Sonnenexposition über viele Jahre hinweg begünstigt die Entwicklung aktinischer Keratosen. Die Sonnenexposition schädigt in erster Linie die Zellen in der oberen Hautschicht – der Epidermis. Aus diesen geschädigten Zellen können sich aktinische Keratosen entwickeln. Es ist wichtig, aktinische Keratosen in einem frühen Stadium zu behandeln. Unbehandelt besteht das Risiko, dass sich aktinische Keratosen zu einer häufigen Form von Hautkrebs entwickeln, dem sogenannten Plattenepithelkarzinom.2
Literaturverzeichnis
- George CD et al. Global epidemiology of actinic keratosis in the general population: a systematic review and meta-analysis. Br J Dermatol. 2024 Mar 15;190(4):465-476.
- Kandolf L et al. European Association of Dermato‐Oncology, European Dermatology Forum, European Academy of Dermatology and Venereology and Union of Medical Specialists (Union Européenne des Médecins Spécialistes). European consensus-based interdisciplinary guideline for diagnosis, treatment and prevention of actinic keratoses, epithelial UV-induced dysplasia and field cancerization on behalf of European Association of Dermato-Oncology, European Dermatology Forum, European Academy of Dermatology and Venereology and Union of Medical Specialists (Union Européenne des Médecins Spécialistes). J Eur Acad Dermatol Venereol. 2024 Jun;38(6):1024-1047.
